Knossos

Die ersten Kretaner so glaubt man, ereichten die Insel im 7 Jartausend V.C. Sie errichteten die brillanteste von allen frueheren Zivilisationen, basierend auf Seehandel. Im bezug auf die strategische Lage von Kreta im Mittelmeer, unterhielten die kretanischen Seefahrer Handel mit Aegypten, Libyen, Phoenizer, dem minoischen Asien, zentral Griechenland und den Aegaeischen Inseln.

Der Erfolg der Kretaner war unvergleichbar. Waehrend andere Leute in Hoehlen wohnten und Tiere jagten, betrieben die Kretaner bereits Landwirtschaft in grossem Masse, die sie zu einer grossartigen Zivilisation machte. Es war Arthur Evans der englische Archaeologe, der um 1900 diese vergessene Zivilisation entdeckte die 1500 Jahre lang florierte.

         Knossos Entrance

Um etwa 1900 N.C. gedieh die Insel und die ersten Palaeste wie Knossos, Phaestos, Archanes, Malia, Kato Zakros und Kydonia wurden gebaut.

Koenig Minos herrschte ueber die Insel in einem grossen Palast, welcher auf einem Huegel, das Aegaeische Meer ueberblickend, 5 km von der Kueste gebaut war. Knossos war eine mehrstoeckige Konstruktion welche aus Saeulen und Treppenhaeusern bestand. Die Minoer fanden Symmetrie aergerlich. Die Architekten von Knossos bauten Raeume in verschiedenen Groessen und verbanden diese mit Korridore in jede Richtung. Mehrere innere Mauern verbunden mit vielfachen Tueren, welche die Raeume veraenderten wenn sie geoeffnet wurden. Der Palast nahm eine Flaeche von 20 tausend Quadratmeter felsigen Grund ein. Er war ein administratives, kulturelles wie religioeses Zentrum. Er war Lager, Anlage zur Herstellung von Keramiken und anderen Sachen. Unter den weiten Fluegeln konnte man die koeniglichen Zimmer, die Schreine, die Bueros und die Laboratorien finden.

Die Griechen des weniger hochentwickelten Griechenlands sahen die Groessenordnung und Komplexitaet dieser Labyrintkonstruktion als Wunder an. Waehrend ihrer Besuche erschufen sie den Mythos "das grosse Labyrinth in dem der monstroese Minotaur lebt". Das Wort Labyrinth stammt von dem Wort „ Lavrys“ gemeint die Doppelaxt welche das heilige Symbol der Minoer war und Waende und Tueren verzierte.

                       Knossos

Der Name Labyrinth beschrieb den Palast von Knossos als das Haus der Doppelaexte. Was mehr an das Labyrinth erinnert war der mehrstoeckige Westfluegel, wo der Koenig mit seiner Familie in grossem Luxus lebte.

Fuer die Minoer war Religion und Politik eng verbunden. Das Symbol des Bullen, das die kretanische Religion und seine Fuehrer verband ist dominant. Die Offiziere tranken aus Gefaessen die wie Bullenschaedel geformt waren.

Der Koenig war der Chefunternehmer der Insel. Er kontrollierte den Handel zwischen Kreta und den Nachbarlaendern. Dies erklaerte den gewaltigen Reichtum an Gold, Sielber und Edelsteinen gelagert im Keller des Palastes. Hier waren auch grosse Mengen von Wein und Olivenoel fuer den Handel gelagert.

Die Minoer waren Experten fuer Wasserversorgung. Sie erfanden ein geniales Drainagesystem aus Tonrohren, die mit einer Quelle auf einem Huegel, 10 km vom Palast entfernt verbunden war. Bewaesserungssystem, Gepflasterte Strassen, einmalige Fresken koennen in Knossos bewundert werden.

Die Minoer wurden oeffters von Erdbeben heimgesucht. Sie dachten das es der Aerger eines Bullengestaltigen Gottes sei der unter der Erde lebt. Die Minoer hielten Zeremonien ab, um ihn zu huldigen. An jedem Ende einer Zeremonie wurde ein Bulle geopfert.

   Knossos Throne

Aber wie oft sie die Zeremonie auch abhielten, das Unvermeidliche war unmoeglich.

Am Anfang des 15 Jahrhundert V.C. brachten aufeinanderfolgende Erdbeben Tod und Zerstoerung. Da waren Konflikte unter den Fuehrern der Insel und das Koenigreich von Knossos zerfiel. Mit einer zerstoerten Insel und inneren Unruhen war es fuer die Mykener leicht die Insel zu erobern.

Schliesslich im Jahre 1450 V.C. beim Vulkanausbruch von Thira entstand eine 60 m hohe Flutwelle, die Docks zerstoerte und tausende von Leuten toetete im dichtbesiedelten Westkreta. Sie zerstoerte auch die Schiffe der minoischen Flotte und die Insel war schutzlos. Nicht lange nach der Zerstoerung wurde der Palast an die Griechen uegergeben. Der Palast brannte durch eine Serie von Feuern nieder und ging unter. Die brillante Aera der Minoer war beendet.

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