Griechische Mythologie

 

Die Mythen im alten Griechenland wurden geschaffen um die natuerlichen Ungluecke zu erklaeren, damit die Leute an etwas glauben konnten, sie geboten Staerke und Hoffnung. Alle griechischen Mythen sind verbunden mit der Geschichte. Manchmal kann man nicht sagen wann die Mythen aufhoeren und die Geschichte beginnt.

Mythen wurden von Mund zu Mund erzaehlt, andere niedergeschrieben und handeln meist von Goettern und Helden, dem Anfang der Welt, Tod und Geburt, Gott und Teufel oder Sachen die sich die Welt nicht erklaeren konnte.

 

Kretan Mythologie

Minos

Minos war einer der Soehne von Zeus und Europa. Er regierte den Palast von Knossos, welcher der maechtigste und schoenste Palast auf Kreta zu dieser Zeit war. Nahe zu alle Koenige von Knossos hiessen "Minos", also bedeutete dieser Name am Schluss "Koenig". Ausser der Herrscher von Knossos zu sein, war Minos ebenso der Koenig von Kreta, hoher Priester, Hauptrichter und Kommandeur der Armee. Er war mit Pasiphae verheiratet und zusammen hatten sie 4 Toechter und 4 Soehne, Minotaur, Androgeo und Ariadne waren einige der Kinder.

Minotaur

Es gab eine Zeit, in der Minos seine Thronrechte von Kreta durchsetzen musste und er bat um ein Zeichen der Goetter. Poseidon schickte ihm einen weissen Stier, welcher aus dem Meer kam. Minos sollte das Tier opfern, aber er war so entzueckt von dem Tier, dass er ein anderes an seiner Stelle opferte, das wiederum verzauberte Pasiphae, die Ehefrau von Minos und sie verliebte sich in das Tier. Minotaur wurde geboren zur Strafe fuer Missachtung von Minos gegenueber den Goettern. Minotaur war ein Monster, mit einem menschlichen Koerper und dem Kopf eines Stieres. Wegen seiner schrecklichen Erscheinung, wurde er in dem Labyrinth eingesperrt, ein sehr vielschichtiges Gefaengnis, so das niemand ihn zu Gesicht bekam. Minos hatte einen anderen Sohn mit dem Namen Androgeo, welcher in Athen die Rennen gewann. Aber anstatt ihm den Preis zu geben, brachten die Athener ihn um. Als Minos das heraus fand, versammelte er seine Armee und seine Flotte, belagerte Athen und besiegte es. Als die Leute vor Hunger starben, waren sie damit einverstanden als Sklaven zu arbeiten. Jedes Jahr wurde ein Tribut von 7 jungen Maennern und 7 Jungfrauen Minotaur geopfert. Theseus, der Sohn von Aegaeas und Koenig von Athen toetete das fleischfressende Monster mit Hilfe von Ariadne, der Tochter von Minos. Sie gab ihm ein Schwert und eine Kugel aus lauter Faeden. Theseus begann die Schnur abzurollen, als er das Labyrinth betrat und rollte sie wieder auf um seinen Rueckweg zu finden.

Daedalus und Ikarus

Minos wollte ein Gebaeude konstruiren, von einzigartiger Schoenheit und Verworrenheit. Hierfuer lud er Daedalus aus Athen ein, der ein beruehmter Ingenieur und Architekt war. Daedalus baute den Palast von Knossos und das Labyrinth. Aber Minos, aus lauter Furcht, Daedalus zu verlieren, hielt er Daedalus und seinen Sohn Ikarus im Palast gefangen. Daedalus fragte dann nach Wachs um Arbeiten der Kunst zu erledigen damit er Koenig Minos erfreuen koennte. Aber anstatt dessen machte er 2 Paar Fluegel welche er an den Schultern von Ikarus und sich selber befestigte und somit von Minos wegflog. Er sagte Ikarus nicht zu hoch zu fliegen, da die Fluegel in der Sonne schmelzen wuerden. Aber der junge Mann war ganz hingezogen vom fliegen, wiedersetzte sich dem Rat seines Vaters und bewegte sich auf die Sonne zu. Die Wachsfluegel schmolzen und er fiel in das Meer, nahe einer Insel. Daedalus in grosser Panik, begrub ihn auf dieser Insel, die dann spaeter „Ikaria“ genannt wurde. Auch das Meer, wo Ikarus hineinstuerzte wurde „Ikaria – Meer“ genannt.

Der Krieg der Titanen

In sehr alter Zeit, erzaehlten die Leute die Entstehung der Welt mit einem Mythos. Mythen sind nicht zu verwechseln mit Geschichte, obwohl sie sich auf historische Ereignisse beziehen. Mythen werden meist auf Goetter oder Helden, Gott und Teufel oder auf Unglueck bezogen. Am Anfang war das Chaos. Dann wurde die Erde erschaffen. Die Erde gebar die Berge, die Meere, den Tag und die Nacht. Der Himmel umrundete die Erde mit seiner blauen Farbe und beschuetzte sie. Er sass auf seinem Thron und regelte die Welt. Er heiratete die Erde und sie gebar ihm die Titanen, gigantische Kreaturen mit supernatuerlichen Kraeften. Nach vielen Jahren wollte „Crones“ einer der Titanen Herrscher der Welt werden. Er heiratete Rea und sie hatten viele Kinder: Hestia, Demeter, Pluto, Poseidon und Zeus. Aber Crones war ein selbstsuechtiger Mann. Er fuerchtete das seine Kinder zu maechtig wuerden und ass sie auf. Zeus der staerkste von den Kindern entschied die Macht zu uebernehmen. Um das Ziel zu erreichen, musste er die Titanen und Crones schlagen. Ein schrecklicher Krieg begann welcher der Krieg der Titanen genannt wurde, zwischen den Titanen und Crones als ihr Fuehrer und den Kindern von Crones mit Zeus als ihr Fuehrer. Am Ende regelte Zeus die Welt und es gab ueberall Frieden. Zeus heiratete Hera und sie hatten viele Kinder. Sie lebten gluecklich auf dem Olymp.

 

Goetter Des Olymp

Zeus

Hoechster Herrscher des Olymp. Vater der Goetter. Er wurde auf Kreta geboren. Seine Mutter Rea war in grosser Verzweiflung, seit Cronos seine Kinder ass, versteckte sie Zeus in einer Hoehle, oben im Dikti – Gebirge. Dann zog sie einen Stein mit Kleidern an, so das Cronos ihn essen wuerde. Zeus wurde spaeter in einer anderen Hoehle, namens Ideon Andron, gelegen im Ida Gebirge von einer Nymphe aufgezogen, sie hatte den Namen Amalthea. Er uebernahm die Vormachtstellung nach einem langen Krieg mit den Titanen.

Hera

Goettin der Vermaehlung und der Familien, Gemahlin von Zeus. Die Leute ueberall in Griechenland beteten sie an und viele antike Tempel waren ihr geweiht.

Poseidon

Gott des Meeres und der Naturkatastrophen, wie z.B. Erdbeben undStuerme, er war Bruder von Zeus. Er lebte in seinem Wasserschloss mitseiner Frau, der Nymphe Amphitrite. Seinen Dreizack haltend, so galoppierte er auf seiner Kutsche gezogen von zwei weissen Pferden und gebaerdete sich wie wild. Einst stritten Athena und Poseidon um die Schirmherrschaft der Goetter von Athen. Die Stadt sollte dem gehoeren der das nuetzlichste Geschenk an die Buerger gab. Poseidon stach mit seinem Dreizack in die Erde und heraus sprang ein Pferd. Athena machte das ein Olivenbaum aus der Erde keimte und voll mit Oliven war. So stimmten die Atener mehrheitlich fuer Athena.

Athena

Goettin der Weisheit, Patronin des Handwerks und der Kunst, Tochter von Zeus. Es wurde von ihr geglaubt, dass sie vom Kopf des Zeus geboren wurde, deshalb war sie so weise und gerecht. Weil sie die Staedte gegen ihre Feinde beschuetzte und die Krieger zum Sieg fuehrte, wurde sie auch zusaetzlich die Beschuetzerin des Friedens. Sie half mehreren Helden, wie z.B. Perseus, Jason und Cadmious erflogreich in ihren Heldentaten zu sein. Sie war die Patronin von Athen und half der Stadt in der ganzen Welt bekannt zu werden.

Artemis

Jungfraeuliche Goettin der Jagd, Tochter von Zeus. Sie jagte zusammen mit dem Giganten Orion. Apollo, ihr Bruder, aergerte sich ueber diese Verwandschaft und traute sich sie zu einem Bogenduell herauszufordern. Er zeigte ihr die Zielscheibe, welche auf dem Meer schwamm. Artemis war erfolgreich mit dem ersten Schuss, leider stellte sich heraus, dass die Zielscheibe ihr Geliebter Orion war.

Apollo

Er war der Gott von Licht, Musik und der Prophezeihungen. Apollo und seine Schwester Artemis waren Kinder von Lito und Zeus, zwischen diesen beiden gab es wenig Unterschied. Apollo spielte auf seiner Lyra und Artemis tanzte dazu mit allen 9 Musen. Eines Tages durchquerte er den Tempel von Thessalia und traf Daphne, die Tochter des Flusses Pianos und der Erde. Er verliebte sich in sie und versuchte sie zum Berg Olymp zu bringen. Daphne schrie bei ihren Eltern um Hilfe. Ihre Mutter die Erde, oeffnete ihre Arme und schluckte Daphne. Nun kann man an dieser Stelle eine wunderschoene Pflanze sehen. Es war ein Lorbeerbaum, welcher ab dem Tag fuer Apollo eine geweihte Pflanze war, seit dem erinnerte er ihn, dass er in Daphne verliebt war. Apollo verbrachte die meiste Zeit in Delphi. Es war dort, wo er den furchtbaren Drachen Python toetete, der den Terror ueber die Einwohner in der naehe brachte. Dort wo das Biest starb, bauten die Leute einen Tempel um den Gott zu ehren. Der Tempel war bekannt als das Orakel von Delphi. Dort lebte Pythia eine Priesterin die die Prophezeihungen aussprach und den Leuten Rat gab.

Hermes

Bote der Goetter, Sohn von Zeus und Mea, bekannt als Merkur bei den Roemern. Er war der Kurier von Zeus und der Gott des Handels. Er trug gefluegelte Sandalen und reiste schnell ueberall hin. Ebenso fuehrte er die Seelen der Toten in die Unterwelt. Als er ein junger Knabe war, fand er den leeren Panzer einer Schildkroete, band Faeden um den Panzer und machte so seine erste Lyra die er dann als Geschenk seinem geliebten Bruder Apollo gab.

Demeter

Goettin der Landwirtschaft und Schwester von Zeus. Sie brachte reiche Ernten zu den Leuten. Sie hatte eine Tochter namens Persephone. Eines Tages spielte Persephone in einem Dorf als sie eine wunderschoene Blume sah, eine Narzisse und sie versuchte sie zu pfluecken. Aber in diesem Moment oeffnete sich die Erde und Pluto der Herrscher der Unterwelt der ganz entzueckt war von ihrer Schoenheit, nahm sie mit in die Unterwelt. Demeter versuchte vergeblich sie zu finden. Sie begann um sie zu trauern und als Ergebnis davon kam eine Missernte. Eine Hungersnot verbreitete sich ueber das ganze Land. Die Leute baten Zeus ihnen zu helfen. Er entschied das Persephone die meiste Zeit mit ihrer Mutter leben sollte. Als Demeter ihre Tochter wieder bei sich hatte war sie sehr gluecklich und die Pflanzen bluehten wieder. Aber als Perephone weg war kamen Missernten. Mitder Gegenwart von Persephone auf der Erde, kam wieder Fruehling, Sommer und Herbst. Als sie wieder weg war, kam der Winter. So erklaerten die Griechen den Wechsel der Jahreszeiten.

Ares oder Mars

Erwar bei den Roemern als Kriegsgott bekannt. Menschen und Goetter verabscheuten ihn. Aber Athena hasste ihn am meisten. Nur Zeus sagte ihm: Von allen Goettern bist du der, der am meisten gehasst wird, weil wenn du es wuenscht, verfallen die Menschen in den Krieg.

Hephaestus

Gott des Feuers und Gewerbes, Sohn von Zeus und Hera, Patron der Schmiede. Er war sehr haesslich und wanderte stets mit einem Stab herum. Die Goetter glaubten, dass seine Verunstaltung von einem Kampf zwischen Zeus und Hera kam, wobei Hephaestus seine Mutter verteidigte. Zeus ging zu Boden, so das er seine Fuesse packen konnte, warf ihn aus dem Palast und in den Weltraum. Hephaestus wanderte den ganzen Tag hindurch und bei Sonnenaufgang fiel er auf die Insel „Limnos“ wo er verletzt wurde. Er lehrte den Maennern wie man das Feuer nutzte und fertigte wunderschoene Sachen zur dekoration ihrer Haeuser. Er heiratete Venus, die Goettin der Schoenheit und der Liebe.

Estia oder Hestia

Goettin des heimischen Feuers, dem Platz nahe des Kamins, wo sich die ganze Familie versammelte. Sie war ebenso die Goettin der Familien und deren Zuhause. Jede Stadt hatte seinen Altar auf einem oeffentlichen Platz, der Hestia gewidmet war. Die Auswanderer, die Verbannten, die Gejagten und die Flehenden bitteten um Gnade und Schutz der Goettin. Wenn eine Familie umzog, war das erste was sie mitnahmen, die Statue der Goettin.

Dionysus

Gott des Weines, der Weinberge und der Feierlichkeiten, Sohn von Zeus und Semeli. Die antiken Griechen stellten ihn in einem langen Mantel (Robe) dar, mit einem Lorbeerkranz gemischt mit Efeu um den Kopf. Umherwandernd durch die Feste, Gelaechter und Freude verbreitend. Man nannte ihn ebenso „Liberator“, seit dem er Leute vor der Kaelte des Winters befreite und die Traurigkeit von ihnen fernhielt. Die Leute aus Athen verehrten ihn in dem sie „Dionysia“ feierten, eine Urlaubsehrung fuer den Gott.

Ariadne

Tochter von Minos. Sie half Theseus das fleischfressende Monster Minotaur zu toeten. Sie gab Theseus eine Kugel aus einem Faden, so das der Held sie ausrollen konnte als er das Labyrinth betrat und ebenso wieder aufrollen konnte um seinen Rueckweg zu finden. Nach dem erfolgreichen toeten des Monsters, fluechtete Theseus mit Ariadne. Auf der Insel Naxos machten sie eine Pause, dort wurde Ariadne von dem Gott Dionysus entfuert.

 

 

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